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* Thomas Bürgisser

hat Kommunikation studiert und arbeitet seit vielen Jahren als freischaffender Texter unter anderem in den Themenbereichen Sanierung, Neubau, Gebäudetechnik sowie Gesellschaft.

Verschlammte und spröde Rohre aus Kunststoff führen zu einer reduzierten Heizleistung.

Bodenheizung auch in älteren Gebäuden

Im Neubaubereich werden heute praktisch nur noch Bodenheizungen realisiert. Aber auch Besitzer älterer Gebäude müssen nicht auf wohlige Fussbodenwärme verzichten.

Text — Thomas Bürgisser*

Was machen, wenn man in einem älteren Haus endlich auch von einer wohlig warmen Fussbodenheizung profitieren möchte? Elektro-Bodenheizungen gehören der Vergangenheit an. Bei einer Nachinstallation von Warmwasser-Heizungen jedoch kommt man schnell mit Türschwellen oder der Zimmerhöhe in Konflikt. Schliesslich benötigen die wasserführenden Rohre eine gewisse Aufbauhöhe. Nicht aber mit der Einfräsetechnik: Staubfrei wird ein Rillenmuster in den zementösen Unterlagsboden gefräst, darin werden die Heizrohre verlegt. Dies hat erst noch den Vorteil, dass die Rohre direkt unter dem Fussbodenbelag sind und sich die Wärme einfacher und schneller regeln lässt, mit niedrigeren Vorlauftemperaturen.

Alte Heizung erneuern

Aber auch viele bereits existierende, alte Bodenheizungen sorgen nicht mehr für wohlige Wärme. Lange wurden vor allem Fussbodenheizungen aus einfachem Kunststoff verbaut. Die Kunststoffrohre aber verschlammen schneller und werden spröde. Die Folge: Reduzierte Heizleistung, teilweise sogar Lecks. Gerettet werden kann eine solche Heizung durch eine Innensanierung der Rohre. Nach einer Analyse werden die Rohre gereinigt und von innen neu beschichtet. Eine schnelle, günstige und saubere Lösung, die auch in bewohntem Zustand durchgeführt werden kann. Und schon läuft die Fussbodenheizung wieder wie gewünscht – auch im älteren Gebäude.

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